Wie verbreitet sind demokratiefeindliche Strömungen in der Selbsthilfe?
Zusammenfassung
Menschen- und demokratiefeindliche Tendenzen machen auch vor der gemeinschaftlichen Selbsthilfe nicht halt. Eine NAKOS-Befragung zeigt: Jede zweite Selbsthilfeunterstützungsstelle hat entsprechende Vorfälle erlebt oder davon gehört. Der Fachbeitrag der NAKOS-Autorinnen Charlotte Franzen und Peggy Heinz beleuchtet Erfahrungen, Herausforderungen und Unterstützungsbedarfe – und unterstreicht die Rolle der Selbsthilfe als Ort gelebter Demokratie.
Ausgangslage
Soziale Organisationen, die sich für eine demokratische und tolerante Gesellschaft engagieren, werden immer öfter Ziel menschen- und demokratiefeindlicher Strömungen (Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, 2020). Gemeinschaftliche Selbsthilfe ist ein wesentliches zivilgesellschaftliches Aktionsfeld und gelebte Demokratie. Sie zeichnet sich aus durch eine Vielzahl verschiedener Menschen, die sich wertschätzend begegnen, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam demokratische Aushandlungsprozesse führen. Das Selbstverständnis, die Prinzipien und Werte der Selbsthilfe wie Vielfalt, Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und Wertschätzung können durch menschen- und demokratiefeindliche Strömungen gefährdet werden.
NAKOS-Befragung
Die NAKOS führte vom 14. März bis 12. April 2024 die erste bundesweite Befragung zu menschen- und demokratiefeindlichen Strömungen in der Selbsthilfe durch. Es wurde untersucht, ob und von welchen Erfahrungen mit Menschen- und Demokratiefeindlichkeit Mitarbeitende von Selbsthilfe-Unterstützungseinrichtungen berichten können. Gefragt wurde nach Erfahrungen, die sie selbst erlebt oder über Selbsthilfeaktive wahrgenommen haben. Die NAKOS wollte wissen: Wie schätzen Mitarbeitende die aktuelle gesellschaftliche Lage im Kontext ihres Arbeitsfeldes ein und besteht Unterstützungsbedarf? Dafür wurde ein Fragebogen an die 341 Selbsthilfe-Unterstützungseinrichtungen aus der NAKOS-Datenbank ROTE ADRESSEN versandt.
Die erhobenen Daten basieren auf Selbstauskünften und -einschätzungen der Befragten. Diese Informationen können genutzt werden, um Bedarfe zu identifizieren und Maßnahmen abzuleiten, die Akteur*innen in der Selbsthilfe gegenüber antidemokratischen Herausforderungen stärken. Der Fragebogen wurde in Anlehnung an eine Umfrage an die Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtverbandes erstellt (Paritätischer Wohlfahrtsverband, 2019). Da die Thematik komplex ist und es eine Reihe von Begriffen gibt, die potenziell missverständlich sein könnten, wurde ein kleines Glossar (siehe unten) integriert, das die Begriffe „Demokratiefeindlichkeit“, „(gruppenbezogene) Menschenfeindlichkeit“ und „Ungleichheitsideologien“ definiert.
Beteiligung der Selbsthilfe-Unterstützungseinrichtungen
Innerhalb des Befragungszeitraums haben 140 von 341 Selbsthilfe-Unterstützungseinrichtungen an der Befragung teilgenommen. Das entspricht einer Rücklaufquote von 41 Prozent. Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden.
Die Hälfte der Befragten berichtet von Vorfällen
Die NAKOS-Befragung basiert auf den persönlichen Erfahrungen von Mitarbeitenden und Berichten von Aktiven in der Selbsthilfe. Eine Frage lautete beispielsweise:
Welche menschen- und demokratiefeindlichen Vorfälle haben Sie als Mitarbeitende einer Selbsthilfe-Unterstützungseinrichtung erlebt oder wurden Ihnen von Selbsthilfe-Aktiven berichtet? (Mehrfachangaben möglich)
Die Befragten konnten aus vorgegebenen Vorfällen auswählen und zusätzlich unter „Sonstiges“ von weiteren Erlebnissen berichten und konkrete Situationen schildern.
Von den 140 teilnehmenden Einrichtungen berichteten 72 (51%) von Vorfällen mit Menschen- und Demokratiefeindlichkeit. 68 (49%) Einrichtungen gaben an, dass keine Vorfälle bekannt sind. Jede zweite Person hat demnach Erfahrungen mit Menschen- und Demokratiefeindlichkeit im Arbeitskontext gemacht oder es wurde ihr von solchen berichtet. Ob die Umgebung der Einrichtungen eher ländlich oder städtisch ist, scheint nicht im Zusammenhang mit der Anzahl an Personen, die von Vorfällen berichten, zu stehen.

Abwertung oder Beleidigungen von Personen in der Selbsthilfe
Die Ergebnisse zeigen, dass 21 Prozent (26 von 126) der Befragten von Abwertungen oder Beleidigung gegenüber Personen oder Personengruppen berichteten. Ebenfalls 21 Prozent gaben an, dass sie Anfragen zur Gründung von Gruppen erhielten, deren Positionen den Werten der Selbsthilfe widersprechen (26 von 126). In 13 Prozent der Fälle (17 von 126) wurde von Störungen bei Gruppentreffen berichtet, bei denen versucht wurde, die inhaltlichen Diskussionen und die Ausrichtung der Gruppe in eine menschen- und demokratiefeindliche Richtung zu lenken. Anfragen zur Raummiete von Personen, deren Werte den Grundsätzen der Selbsthilfe widersprechen, kamen mit einem Anteil von 11 Prozent (14 von 126) ebenfalls vor. Physische Angriffe gegen Mitarbeitende oder Selbsthilfeaktive wurden nicht erlebt. Zwei Personen berichteten, dass die Existenzberechtigung der Selbsthilfe-Unterstützungseinrichtung in Frage gestellt oder deren Abschaffung gefordert wurde, weil die Grundprinzipien und Werte der Selbsthilfe abgelehnt wurden.

Bedrohungen und Rassismus in der Selbsthilfe
Die Befragten hatten die Möglichkeit, in einem Freitextfeld weitere Vorfälle zu beschreiben, die sie im Zusammenhang mit menschen- und demokratiefeindlichen Tendenzen in ihrem Arbeitsfeld erlebt haben:
Bitte schildern Sie uns konkrete Situationen, die Sie im Zusammenhang mit menschen- und demokratiefeindlichen Vorfällen in Ihrem Arbeitsfeld erlebt haben.
Dabei wurden insgesamt 70 Vorfälle übermittelt, die in sieben Bereiche unterteilt wurden. Eine trennscharfe Zuordnung war jedoch nicht immer möglich.
Die Erfahrungen lassen sich in folgende Bereiche gliedern:
- Bedrohungen/Übergriffe/Ausgrenzung (20)
- Migration/Rassismus (14)
- Querdenker/Verschwörungstheorien (13) inklusive Gopal (4)
- Politik (12)
- sexuelle Orientierung/Gender (9)
- Sachbeschädigung (2).
Selbsthilfeaktive waren „aufgrund ihrer Erkrankung beleidigt worden und als nicht lebenswert bezeichnet“ oder es kam zu „Anfeindungen der Kontaktstellenmitarbeiterin durch einen Selbsthilfeaktiven aufgrund der Verwendung gendersensibler Sprache“. Die Erfahrungsberichte lassen unterschiedliche Ausprägungen von Menschen- und Demokratiefeindlichkeit sichtbar werden (siehe Abbildung 3).

Auseinandersetzung mit Demokratiefeindlichkeit für Selbsthilfeunterstützende sehr relevant
Durch eine Skala von 1 bis 5 konnte ermittelt werden, wie die Mitarbeitenden die Bedeutung der Auseinandersetzung mit der Thematik für ihr Arbeitsfeld einschätzen:
Ganz allgemein: Für wie wichtig halten Sie die Auseinandersetzung mit dem Thema Demokratie- und Menschenfeindlichkeit bezogen auf Ihr Arbeitsfeld? Bitte antworten Sie anhand einer Skala (1: gar nicht wichtig bis 5: existenziell wichtig).
Es zeigte sich, dass 39 Prozent (54 von 140) der Befragten die Auseinandersetzung mit der Thematik als existenziell wichtig erachten, während lediglich ein Prozent (2 von 140) sie als überhaupt nicht wichtig einstufte. Unter den 57 Prozent der Befragten, die keine Vorfälle nannten, gaben 21 Prozent keine Einschätzung zur Wichtigkeit ab.
Im Allgemeinen halten 35 Prozent (25 von 72) der Befragten, die Vorfälle erlebt haben, die Auseinandersetzung mit dem Thema für existenziell wichtig, während dies nur 26 Prozent (18 von 68) der Befragten betrifft, die keine Vorfälle angaben. Dies deutet darauf hin, dass die Wahrnehmung der Wichtigkeit einer thematischen Auseinandersetzung zunimmt, wenn die Befragten bereits persönliche Vorfälle erlebt haben.

Selbsthilfeunterstützende fühlen sich in ihrem beruflichen Engagement bestärkt
Um herauszufinden, wie die Befragten ihren persönlichen Berufsalltag vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Lage erleben, sollten sie die Aussagen auswählen, die auf sie zutreffen:
Wenn Sie angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Lage an Ihren persönlichen Berufsalltag denken, welche Aussage trifft auf Sie zu? (Mehrfachangaben möglich)
51 Prozent (71 von 140) sehen sich in ihrem beruflichen Engagement bestärkt, für 33 Prozent (46 von 140) hat die gesellschaftliche Lage keinen spürbaren Effekt auf das berufliche Engagement, während 22 Prozent (31 von 140) sich mit neuen Widerständen konfrontiert sehen. Es wird deutlich, dass trotz einer Vielzahl von Vorfällen, die Mitarbeitenden der Selbsthilfe-Unterstützungseinrichtungen sich in ihrem beruflichen Engagement bestärkt sehen. Lediglich drei Befragte (2 %) fühlen sich zunehmend entmutigt. Keine der befragten Personen sei verunsichert, eingeschüchtert oder verängstigt. Allerdings fühlen sich 14 Prozent (20 von 140) eigenen Angaben zufolge nicht ausreichend positioniert oder informiert.

Bedarfe von Fachkräften
Qualifizierte Informationen und Handlungsempfehlungen helfen, um im Umgang mit menschen- und demokratiefeindlichen Tendenzen gestärkt aufzutreten. Um sich von Anfeindungen nicht unter Druck setzen oder einschüchtern zu lassen, ist ein ruhiges und durchdachtes Vorgehen erforderlich. Die NAKOS wollte wissen, welche Art von Unterstützung Mitarbeitende in Selbsthilfe-Unterstützungseinrichtungen benötigen:
Was benötigen Sie an Unterstützung? Welche Wünsche haben Sie? Welche Maßnahmen würden Sie in Bezug auf die Auseinandersetzung und den Umgang mit menschen- und demokratiefeindlichen Strömungen beispielsweise durch Ihren Arbeitgeber begrüßen? (Mehrfachangaben möglich)
Die Befragten äußerten Wünsche nach verschiedenen Unterstützungsangeboten, darunter eine schriftliche Handreichung (49 %), Fortbildungen (47 %) und/oder Informationsveranstaltungen (35 %) zu dem Thema. Zusätzlich wurden im Feld „Sonstiges“ Vorschläge wie kollegiale Austauschmöglichkeiten und Arbeitskreise zur Erarbeitung eines neuen Selbstverständnisses der Selbsthilfe-Unterstützungseinrichtungen und die Entwicklung einer gemeinsamen Haltung als weitere Unterstützungsbedarfe genannt.

Bestehende Strukturen und Reaktionen auf Vorfälle
Ein weiteres Thema der Befragung war, ob und welche Strukturen bereits am Arbeitsplatz bestehen, um sich mit menschen- und demokratiefeindlichen Strömungen auseinanderzusetzen:
Gibt es an Ihrem Arbeitsplatz bereits Strukturen zum Beispiel zur Vernetzung mit anderen Betroffenen oder Kontakt zu Beratungsstellen zum Zweck der Auseinandersetzung mit menschen- und demokratiefeindlichen Strömungen?
Es zeigte sich, dass bereits 45 Prozent der Befragten in Strukturen eingebunden sind, die im Umgang mit demokratiefeindlichen Ereignissen am Arbeitsplatz unterstützen können. Hierbei handelt es sich beispielsweise um interne Vernetzungsstrukturen, die von unterschiedlichen Trägern, Vereinen, Netzwerken und Initiativen, angeboten werden. Darüber hinaus wurden konkrete Beratungsstellen sowie das „Berliner Register“, an das Fälle von Diskriminierung und extrem rechte Aktivitäten gemeldet werden können, genannt. Auch das Bundesprogramm „Demokratie leben“ wurde mehrfach erwähnt. Es unterstützt Projekte in ganz Deutschland, um Demokratie zu fördern, Vielfalt zu gestalten und Extremismus vorzubeugen.
Außerdem wurde nach Reaktionen auf die aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen gefragt:
Wurden an Ihrem Arbeitsplatz bereits Initiativen/Aktionen als Reaktion auf menschen- und demokratiefeindliche Strömungen eingeleitet?
Ein Drittel der Befragten (34 %) hatte bereits an Maßnahmen teilgenommen, die als Reaktion auf menschen- und demokratiefeindliche Tendenzen initiiert wurden. Diese Maßnahmen umfassten hauptsächlich Fortbildungen, Workshops, Informationsveranstaltungen oder Supervisionen (20), Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Stellungnahmen und Positionierungen (14). Zudem wurden auch Sanktionen umgesetzt (3), wie beispielsweise die Beendigung der Zusammenarbeit mit bestimmten Selbsthilfegruppen. Darüber hinaus nahmen 12 Befragte an Demonstrationen teil, und 13 Befragte engagierten sich in Initiativen oder Arbeitskreisen.
Fazit
Die NAKOS-Befragung zeigt, dass die Selbsthilfe zunehmend mit menschen- und demokratiefeindlichen Tendenzen konfrontiert ist. Etwa jede zweite befragte Person hat entweder direkt Erfahrungen mit solchen Vorfällen gemacht oder davon durch Selbsthilfe-Aktive erfahren. Es wird deutlich, dass ein Großteil der Mitarbeitenden in Selbsthilfe-Unterstützungseinrichtungen die Auseinandersetzung mit diesem Thema als existenziell wichtig erachtet. Trotz oder gerade wegen der Vorfälle fühlen sich Mitarbeitende aus Selbsthilfekontaktstellen in ihrem beruflichen Engagement bestärkt.
Eine aktuelle Untersuchung von „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V.“, gefördert vom BMFSFJ und der Bundeszentrale für politische Bildung, befasst sich ebenfalls mit menschen- und demokratiefeindlichen Vorfällen am Arbeitsplatz. Diese Studie bestätigt die Ergebnisse der NAKOS-Befragung und zeigt einen klaren Handlungsbedarf auf. Die Studie „Unternehmen in Verantwortung!“ verdeutlicht, dass das Antwortverhalten stark von den bisherigen Erfahrungen mit menschen- und demokratiefeindlichen Vorfällen abhängt. Der Handlungsdruck und der Wunsch nach Unterstützung steigen, wenn solche Erfahrungen bereits gemacht wurden (Gesicht Zeigen!, 2024). Die Untersuchung, die eine Bestandsaufnahme zum Phänomen Rechtsextremismus in der Wirtschaft und Arbeitswelt zum Ziel hatte, zeigt zudem, dass bei vielen Beschäftigten nach der Umsetzung von Maßnahmen keine wiederholten Vorfälle mehr auftraten. Gleichzeitig führt fehlendes Handeln zu einer Normalisierung solcher Vorfälle. Präventive Maßnahmen sind daher besonders wichtig, da sie langfristig wirken können und ein frühzeitiges Eingreifen Vorfälle verhindern kann. Die Notwendigkeit zum Handeln wird jedoch meist stärker erkannt, wenn bereits Vorfälle erlebt wurden. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass eine umfassende Sensibilisierung für jede Art von Diskriminierung notwendig ist. Eine klare Haltung innerhalb der Unternehmenskultur stärkt die Mitarbeitenden darin, gegen menschen- und demokratiefeindliche Tendenzen einzutreten (Gesicht Zeigen!, 2024).
Der Bedarf, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und aktiv zu werden, ist groß und verdient Unterstützung. Der Handlungswille wird durch die zahlreichen Strukturen und Aktionen, in die die Mitarbeitenden bereits eingebunden sind, unterstrichen. Die Vielzahl der berichteten Vorfälle belegt die Notwendigkeit gegen menschen- und demokratiefeindliche Strömungen gewappnet zu sein. Die Ergebnisse der NAKOS-Befragung verdeutlichen, dass das Erleben von menschen- und demokratiefeindlichen Vorfällen einen hohen und konkreten Bedarf nach Informationen sowie Handlungs- und Reaktionsoptionen bei den Befragten auslöst. Weitere Unterstützungsmaßnahmen sind erforderlich, damit Selbsthilfekontaktstellen ihre wertvolle Arbeit zur Stärkung und Verteidigung der Demokratie weiterhin leisten können.
Glossar
Demokratiefeindlichkeit – „Aktivitäten und Propaganda, die sich gegen zentrale Prinzipien der Demokratie richten, etwa gegen die universellen Menschenrechte, vor allem gegen die Gleichheit und Gleichwertigkeit aller Menschen oder den Minderheitenschutz. Verbreitet unter Rechtspopulist*innen (die demokratische Prinzipien aus dem demokratischen System heraus aufweichen und abschaffen wollen) und Rechtsextremen (die Demokratie komplett abschaffen und durch eine Führer-geleitete Diktatur ersetzen wollen).“ (Amadeu Antonio Stiftung, o.J.)
(Gruppenbezogene) Menschenfeindlichkeit – Begriff aus der Sozialforschung. Umfasst „Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Sexismus, die Abwertung von homosexuellen, behinderten, obdachlosen und langzeitarbeitslosen Menschen sowie Demonstration von Etabliertenvorrechten gegenüber Neuankömmlingen.“ (Bundeszentrale für politische Bildung, o.J.)
Ungleichheitsideologien – „Menschen werden anhand von Kategorien wie beispielsweise Abstammung oder Geschlecht in feste, unveränderliche Gruppen eingeteilt und abgewertet.“ Solchen Auffassungen nach ist das Prinzip der Gleichwertigkeit aller Menschen nicht vorhanden. (Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V., 2020)
Weiterführende Literatur zum Thema
- Druck aus den Parlamenten – zum Umgang sozialer Organisationen mit Anfeindungen von rechts
Broschüre des Paritätischen Wohlfahrtsverbands
https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/druck-aus-den-parlamenten_web.pdf - Umsetzung des „Positionspapiers zu Rechtsextremismus und Politik der AfD“, insbesondere in Wahlkampfzeiten
Handreichung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands
https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Schwerpunkte/vielfalt-o-alternative/doc/broschuere-Positionspapier-AfD-2019_web.pdf - Wahrnehmen – Deuten – Handeln: Rechtsextremismus in der Sozialen Arbeit keinen Raum bieten
Paritätischer Wohlfahrtsverband
https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/rechtsextremismus_web.pdf - Miteinander gegen Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung
Handreichung der Wohlfahrtsverbände
https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/170925-Handreichung_web.pdf - Was tun nach einem rechten, rassistischen oder antisemitischen Angriff? Handlungsmöglichkeiten und Hilfe für Betroffene, Angehörige und Zeug*innen
Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG)
https://verband-brg.de/wp-content/uploads/2019/01/VBRG_Was-tun_final_web.pdf - Wachsam sein!
Zum Umgang mit rechten und rechtsextremen Einschüchterungsversuchen und Bedrohungen
Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)
https://web.archive.org/web/20170410211312/http://www.mbr-berlin.de/wp-content/uploads/2017/03/mbr_broschuere_wachsamsein_Web_klein.pdf - Veranstaltungsstörungen durch die extreme Rechte …und was dagegen hilft
Ein Wegweiser der Landeshauptstadt München für Veranstalterinnen und Veranstalter
https://www.lks-bayern.de/fileadmin/user_upload/user_upload/beratung/fuer_kommunalpolitik_und_verwaltung/Veranstaltungssto__rungen_durch_die_extreme_Rechte.pdf - Down the rabbit hole
Verschwörungsideologien: Basiswissen und Handlungsstrategien
Amadeu Antonio Stiftung
https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/wp-content/uploads/2021/06/DownTheRabbitHole_web.pdf
Verwendete Literatur
Amadeu Antonio Stiftung (Hrsg.): Lexikon: Demokratiefeindlichkeit. In: Lexikon, o.J., Link: https://www.belltower.news/lexikon/demokratiefeindlichkeit/ (abgerufen am: 28.05.2024)
Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. In: Glossar, o.J., Link: https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/500781/gruppenbezogene-menschenfeindlichkeit/ (abgerufen am: 24.05.2024)
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V. (Hrsg.): Druck aus den Parlamenten – Zum Umgang sozialer Organisationen mit Anfeindungen von rechts. 1. Auflage. Berlin. 2020, https://mbr-berlin.de/publikationen/druck-aus-den-parlamenten-zum-umgang-sozialer-organisationen-mit-anfeindungen-von-rechts-2020/ (abgerufen am: 24.05.2024)
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V. (Hrsg.): Umfrage: Erfahrungen mit menschen- und demokratiefeindlichen Akteur*innen und Positionen im Zusammenhang mit der Sozialen Arbeit, 2019. Link: https://www.paritaetischer.de/uploads/media/Aktivierender_Aufruf_Fragebogen_Versandversion_02.pdf (abgerufen am: 28.05.2024)
Gesicht Zeigen! (Hrsg.); Fresen, Sophia / Klatt, Vivien: Unternehmen in Verantwortung! Umfrageergebnisse zu Rechtsextremismus in der Arbeitswelt – Herausforderungen und Handlungsbedarf. 1. Auflage. Berlin 2024, Link: https://www.gesichtzeigen.de/wp-content/uploads/2024/06/studie_unternehmen-in-verantwortung_gesichtzeigen_2024.pdf (abgerufen am: 28.05.2024)
Weitere Literatur- und Medientipps
Ergänzend zu unseren Fachbeiträgen finden Sie auf NAKOS IMPULSE weiterführende Literatur- und Medientipps rund um dieses und andere Themen der Selbsthilfe.